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Die in diesem Zusammenhang ziemlich oft gestellt Fragen

Studieren - Was ist das?

Im Hörsaal
Im Hörsaal

Fragt man weise Professoren, was es heißt, zu studieren erhält man die Antwort, dass "Studieren" vom lateinischen "studere" kommt. Das wiederum heißt frei übersetzt "sich bemühen". Stimmt, hilft aber nicht wirklich weiter.

Daher an dieser Stelle mal ein Überblick, wie es so läuft. Die Basis eines Studiums ist die Vorlesung, eine 90 minütige Veranstaltung, bei der alles schweigt (die Studenten) und einer spricht (der Professor).

In der Vorlesung wird reines, komprimiertes Wissen vermittelt. Insgesamt kann der Student über 80 verschiedene Vorlesungen der Elektrotechnik besuchen. Richtig gelesen: "kann", denn anders als in der Schule herrscht keine Anwesenheitspflicht. Wer nun meint, es geht irgendwie anders mit der Wissensaufnahme, kann also zu Hause bleiben.

Das führt dann allerdings häufig zu Problemen bei dem zweiten, wichtigen Eckpfeiler des Studiums, den Prüfungen. Im Grundstudium werden sie im Allgemeinen schriftlich absolviert, im Hauptstudium meist in mündlicher Form abgelegt. Aber keine Angst, wer eine Pruefung nicht auf Anhieb besteht, kann diese im Regelfall zwei Mal wiederholen.

Und wer die Vorlesungen besucht hat und ausreichend gelernt hat, wird die Prüfungen auch bestehen. Da ja die Vorlesung quasi nur die Theorie vermittelt, gibt es noch passende Übungen und Seminare, um das Gelernte zu vertiefen. Dort wird an praktischen Aufgaben gearbeitet und man kann die offen gebliebenen Fragen im Gespräch mit dem Übungsleiter klären.

Damit es dem Studenten auch etwas bringt, sollte er sich schon vor dem Seminar mit dem Thema und den Übungsaufgaben auseinandergesetzt haben. Wenn der Student zeigen will, was er alles gelernt hat, gibt es dann zu guter Letzt noch die Praktika. Entweder als mehrstündige Laborversuche ausgelegt oder gar als mehrwöchiges und mehrmonatiges Betriebspraktikum. Dann kann der Student mal die reale Berufswelt erleben oder schwitzend die Fragen des Versuchsbetreuers beantworten. Die Praktika sind im Übrigen meistens Pflicht, um für die Prüfungen zugelassen zu werden.|

Meine Eigenverantwortung während des Studiums?

Jeder Schüler kennt es: In der Schule werden Anwesenheit, Hausaufgaben und Unterrichtsbeteiligung kontrolliert. Während des Studiums an der Universität ändert sich das grundlegend.

Der Student ist im Wesentlichen selbst verantwortlich für den Ablauf seines Studiums. Das beginnt damit, dass die Stundenpläne mit Fortschritt des Studiums mehr und mehr durch den Studenten gestaltet werden. Er entscheidet, welche Veranstaltungen er besuchen möchte und auf welchen Gebieten er sein Wissen vertiefen möchte.

Der Student hat die Verantwortung für seine Anmeldung zu den Prüfungen. Er entscheidet, wann er diese oder jene Prüfung absolviert, in diesem Jahr oder vielleicht doch erst im nächsten Jahr? Ganz nach seinen Wünschen! Auch der Umfang der Beteiligung an Übungen und Seminaren ist seine Sache. Wer meint, er brauche Montag morgens nicht in der Universität sitzen, nun ja, der bleibt halt zu Hause.

Doch Vorsicht, mit der Freiheit muss man umgehen können! Man sollte immer daran denken, dass man nicht für Professoren, Kommilitonen oder Eltern studiert, sondern nur für eine einzige Person, sich selbst. Es funktioniert einfach nicht, weder Vorlesung noch Übung zu besuchen und trotzdem auf eine gute Prüfungsnote zu hoffen.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt daher in der Organisation und der Disziplin jedes Einzelnen. Aber keine Angst, wer meint, ihm wachse alles über den Kopf, findet bei vielen Einrichtungen Hilfe. Beim Studienbüro kann er sich Ratschläge für die Gestaltung und Planung des Studiums holen und Antworten auf Fragen zu den Formalitäten erhalten. Kommilitonen helfen beim Lernen und der Fachschaftsrat vertritt die Interessen der Studenten gegenüber der Universität.

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Was ist ein Ingenieur?

Hier übernehmen wir mal ein Stück Text aus der Wikipedia: "Ingenieur (Abk.: Ing.) ist die Berufsbezeichnung für Hochschulabsolventen der Ingenieurwissenschaften. Sie beschäftigen sich mit den in der Natur vorhandenen Materialen und Kräften, um sie zum Wohle und Fortschritt der Menschheit anzuwenden. Der Begriff geht auf Sebastien le Pestre de Vauban zurück, den Festungsbaumeister von Ludwig XIV., und wird vom lateinischen Titel "ingeniarius" (Festungsbaumeister) abgeleitet, den auch Leonardo da Vinci trug.

Ingenieure zeichnen sich durch analytisches Denkvermögen, gute theoretische und anwendungsorientierte Fachkenntnisse, verbunden mit praxisorientierten und auf kurzfristige Umsetzung bedachte Vorgehensweisen aus; außerdem verfügen sie über eine weitgestreute gute technische Allgemeinbildung. Die Hauptaufgabe des Ingenieurs stellt der Entwurf von Systemen dar. Dabei handelt es sich um einen komplexen Prozess, bei dem sowohl analytische Fähigkeiten als auch Kreativität eine große Rolle spielen. Die Entwurfstätigkeit ist eine schöpferische Tätigkeit, bei der der Ingenieur sein Wissen einsetzt, einem System eine bestimmte Funktion, Form oder Materialeigenschaft zu geben. Ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung eines Systems spielt aus Wettbewerbsgründen die Zeit. So muss sich der Ingenieur in der Praxis häufig mit einer nichtidealen Lösung zufrieden geben, die aber dennoch als gut einstufbar ist.

Ingenieure sind in fast allen Bereichen der Wirtschaft tätig. Die Berufsmöglichkeiten in den Unternehmen sind vorwiegend die Bereiche Beratung, Entwicklung, Planung, Fertigung, Messung (Chemische und Physikalische Untersuchungen), Gutachtenerstellung, Programmierung, Prototyping (Produktentwicklung), Vertrieb, Marketing, Steuerung (Produktions-, Prozess-), Konstruktion, Technische Dokumentation, Controlling und im Management. Ingenieure arbeiten außerdem als selbstständige Unternehmer, als Angestellte in Ingenieurbüros oder bei Behörden.

Die Industrie basiert hauptsächlich auf ingenieurmäßiger Umsetzung technischen Wissens wie die Telekommunikation, die KFZ-Industrie, die Computertechnik, die Energieversorgung usw.

Die Ingenieure stellen die Berufsgruppe mit der größten Beteiligung an Erfindungen dar..." Und wer interessiert ist, kann im Original weiterlesen.

Was verdiene ich?

Verdienst
Einstiegsgehälter zwischen 36.000 Euro bis 41.000 Euro pro Jahr

Das Niveau der Einstiegsgehälter von Ingenieuren der Elektro- und Informationstechnik hat sich in den letzten Jahren kaum verändert. Unterschiedliche Quellen geben durchschnittliche Einstiegsgehälter zwischen 36.000 Euro bis 41.000 Euro pro Jahr an.

Allerdings sind im Einzelfall einige Faktoren zur weiteren Differenzierung zu beachten: Unterschiede in der Bezahlung ergeben sich einmal durch die Honorierung von Zusatzqualifikationen seitens der Betriebe. Auch macht es einen Unterschied, ob der Arbeitgeber zu den Großunternehmen oder zu den kleinen und mittleren Unternehmen zählt. Erwartungsgemäß spielt auch die Abschlusszensur eine Rolle.

Das Tätigkeitsfeld zu Berufsbeginn dagegen hat kaum Einfluss auf das Gehalt. Inwieweit das Fachgebiet bei der Bezahlung von Jungingenieuren eine Rolle spielt, wird von den Quellen unterschiedlich beantwortet. Laut Analyse von Berufsstart vergüten die Branchen Automobil, Energieversorgung, Elektro- und Maschinenbau, Medizintechnik und ITK Berufseinsteiger in absteigender Reihenfolge. Kienbaum dagegen konnte generell keine nennenswerten Unterschiede zwischen den Branchen ermitteln.

Im Vergleich zu anderen Ingenieurfachrichtungen zählen die Ingenieure der Elektro- und Informationstechnik auf jeden Fall zu den am besten bezahlten.

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Was kostet ein Studium?

An der Universität Rostock fallen keine Studiengebühren an. Dennoch, studieren kostet Geld, da Wohnung, Verpflegung und Arbeitsmittel bezahlt werden wollen. Allerdings sind die Lebenshaltungskosten in Rostock vergleichsweise niedrig.

Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Viele potenzielle Studenten stellen sich natürlich die Frage: "wie kann ich mein Studium finanzieren?". Auch für bereits Berufstätige, die das erste mal finanziell auf eigenen Beinen stehen, stellt die fehlende Einnahmequelle mental die größte Hürde zur Aufnahme eines Studiums dar. Bei genauerer Betrachtung sieht die Sachlage jedoch viel besser aus. Neben dem altbekannten BAFöG gibt es nämlich zahlreiche weitere Möglichkeiten, das Einkommen aufzubessern:

  • Stipendien
    Die wohl lukrativste Einkommensart für Studenten sind Stipendien. Dies sind Zuwendungen, die in der Regel kaum an Verpflichtungen gebunden sind. Stipendien sind rückzahlungsfrei, d.h. kein Kredit, keine Schulden und keine Zinsen. Es gibt jedoch auch Stipendien, die an eine Arbeitsverpflichtung nach dem Studium geknüpft sind. Vergeben werden Stipendien z.B. von Stiftungen oder großen Industrieunternehmen nach einer erfolgreichen Bewerbung. Bei der Bewerbung wird überprüft, ob der Student das Anforderungsprofil erfüllt, also z.B. einen sehr guten Notendurchschnitt hat. Wichtig ist zumeist, dass der Bewerber zeigt, dass er über den Tellerrand gucken kann - er sozusagen das "Big Picture" sehen kann.
  • HiWi-Jobs
    Eine weitere Möglichkeit, seinen Geldbeutel regelmäßig aufzubessern, ist das Arbeiten als HilfsWissenschaftler (HiWi). Der HiWi arbeitet direkt an wissenschaftlichen Projekten mit. Der HiWi wird natürlich entsprechend seines Wissenstandes eingesetzt. Er wächst mit seinen Aufgaben im Job und ist seinen Mitstreitern ohne HiWi-Job im Nu meilenweit voraus. Also, keine Angst vor der Bezeichnung "-wissenschaftler". Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Stellenangebote sind zumeist auf den Webseiten der Institute zu finden oder hängen an den Pinwänden der Institute aus. Es macht aber durchaus auch Sinn, auf blauen Dunst einen Professor zu fragen oder einfach mal die Webseiten der Mitarbeiter zu durchforsten und wenn das Forschungsgebiet mit den eigenen Interessen übereinstimmt, einfach mal anzufragen.
  • Werkstudent
    Viele Unternehmen bieten die Möglichkeit für Studenten, in den Semesterferien einige Monate vor Ort zu arbeiten. Das lohnt sich natürlich sowohl finanziell als auch für das weitere eigene Vorankommen. Immenhin kann man dann, wie auch bei der HiWi-Tätigkeit, bei der nächsten Bewerbung mit Berufserfahrung glänzen.
  • Hilfsjob
    Die umfangreiche Kneipenszene in Rostock benötigt natürlich immer mal wieder neues Personal für die Bewirtung der Gäste. Gerade in Rostock existieren viele Studentenvereine, die eigene Bars und teilweise sogar Discos betreiben. Hier macht natürlich das Arbeiten besonders viel Spaß
  • Selbst aktiv werden
    Man kann natürlich auch selbst aktiv werden und sein erlerntes Fachwissen gewerblich nutzen, z.B. als Honorardozent oder als Webseitenprogrammierer. Hier stehen einem dank der studentenfreundlichen Vorlesungszeiten alle Möglichkeiten offen. Dann lernt man auch gleich das raue Leben außerhalb der friedlichen und geschützten Uni- bzw. Schulumgebung kennen. Danach weiß man dann, "wo der Hase langläuft".

Weitere Informationen gibt es auch auf den Seiten des Studentenwerkes Rostock - Abteilung Studienfinanzierung, sowie auf den Universitätsseiten.

Warum sollte ich gerade in Rostock Elektrotechnik studieren?

  • Hier ist kein anonymer Massenbetrieb, hier kennt der Prof. den Studenten.
  • Sie erhalten eine solide Wissensbasis.
  • Sie profitieren von einer modernen Ausrichtung in der Forschung.
  • In technisch gut ausgestatteten Laboren erwerben Sie praktische Fähigkeiten.

Wo kann ich wohnen?

Studentenwohnheim
Studentenwohnheim

Studieren bedeutet natürlich auch von zu Hause rauszukommen und in die eigenen vier Wände zu ziehen. Ob in einem Studentenwohnheim oder klassisch studentisch in einer WG... hier gibt es ein paar nützliche Links für die Wohnungssuche.

"ZEITonline: Nachgefragt - Ingenieure"

Eine Galerie von acht Fragen und Antworten zum Studium der Ingenieurwissenschaften:

  • Muss ich umziehen, um einen Job zu finden?
  • Welche Studienrichtungen sind bei Personalchefs besonders beliebt?
  • Wo knüpfen Nachwuchsingenieure Kontakte zu ihren Arbeitsgebern?
  • Was sollte ein Bewerber idealerweise mitbringen?
  • Ist es schlimm, wenn ich das Studium nicht in der Regelzeit geschafft habe?
  • Was bringt die Promotion?
  • Wo ist die Konkurrenz am größten?
  • Werden Ingenieure auch in den nächsten Jahren so gefragt sein?

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