Pressemeldungen 2018

Pressemeldungen von und über unsere Elektrotechnikinstitute. (2019  2017)

Student Project Room Elektrotechnik im Seminargebäude neu eröffnet

Fachschaftsrat Elektrotechnik organisiert die Nutzung das IGS-Labors S13

FPGA-Test-Board
FPGA-Test-Board

11. Dezember 2018: Der Student Project Room der Fachschaft Elektrotechnik ist in das Labor S13 des Instituts für Gerätesysteme und Schaltungstechnik im Seminargebäude umgezogen.
Der Student Project Room ist ein Lernraum, der den Studierenden der Elektrotechnik-Studiengänge der Universität Rostock einen einfachen fachlichen Einstieg und die Möglichkeit bietet, theoretische Fragestellungen in der eigenen Anwendung zu bearbeiten, Lösungsansätze handelnd nachzuvollziehen und auszuprobieren sowie eigenständige oder gemeinsame praktische Erfahrungen zu machen, wie z.B. den Aufbau von kleinen elektronischen Schaltungen, das Programmieren von Hardware, die Anwendung von Mess- und Regelungstechnik sowie von Netzwerktechnik. Die Labornutzung wird durch den Fachschaftsrat Elektrotechnik organisiert. Er organisiert ebenso die Erstellung und Bereitstellung von Musterprojekten, kleinen technischen Geräten, Mess- und Regeleinrichtungen sowie von Netzwerktechnik nebst Anleitungen. Eine feste Partnerschaft zum Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik sowie die fachliche Beratung und Begleitung durch das Institut sichern die Nachhaltigkeit.

Die Fachschaft öffnet den Projektraum regelmäßig am Dienstag und Donnerstag von 09:00 – 11:00 Uhr und 12:30 – 16:00 Uhr sowie am Mittwoch von 09:00 – 12:00 Uhr und 13:00 – 15:00 Uhr.

Zuvor befand sich der 2016 eingerichtete Student Project Room im Oskar-Keller-Institut (OKI) auf dem Campus Justus-von-Liebig-Weg. Nach dem Umzug in das Seminargebäude im Sommer 2018 wurde der neue Raum eingerichtet und parallel bereits aktiv genutzt. Der Raum wird am neuen Standort von den Studierenden sehr gut angenommen. Die Wege sind durch den Umzug deutlich kürzer geworden.
Die Einrichtung des „Student Project Room“ für die Studierenden der Elektrotechnik wurde im Jahre 2016 als studentisches Projekt bzw. Studientische Initiative unter Leitung des Fachschaftsrates Elektrotechnik aus dem Fonds des Prorektors für Studium, Lehre und Evaluation gefördert.

Preis des Deutschen Akademische Austauschdienst (DAAD) für 2018 verliehen

DAAD-Pries einmal jährlich für besondere akademische Leistungen

10. Dezember: B.Sc. Siddarth Marwaha (Indien), Studierender im Masterstudiengang Electrical Engineering an der IEF, erhält den DAAD-Preis für hervorragende Leistungen interntationaler Studierender an der Universität Rostock 2018. Zusammen mit ihm wird B.Sc. Flavia-Andra Lungu (Rumänien), Studierende im Studiengang Dienstleistungsmanagement an der WSF, mit dem Preis der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) ebenfalls für besondere akademische Leistungen sowie besonderes gesellschaftlich-interkulturelles Engagement ausgezeichnet.

Siddarth Marwaha zeigt sehr gute Studienleistungen im Masterstudiengang Electrical Engineering. Sein hohes soziales Engagement bewies er während seiner Tätigkeit als AStA-Referent für Internationales. Er war Ansprechpartner für internationale Studierende, betreute das Buddyprogramm, durch das studieninteressierte Geflüchtete unterstützt werden, und vertrat den AStA sowie die Universität auf zahlreichen Veranstaltungen. Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Rostock vertritt alle Studierenden der Universität.

Der mit 1.000 € dotierte DAAD-Preis wird vom Deutschen Akademische Austauschdienst (DAAD) einmal jährlich für besondere akademische Leistungen sowie besonderes gesellschaftlich-interkulturelles Engagement an jeweils einen internationalen Studierenden pro Universität vergeben. An der Universität Rostock wird der DAAD-Preis seit 1995 vergeben.

Der mit 300 Euro dotierte Preis der Gesellschaft der Förderer der Universität Rostock e.V. (GFUR) wird seit dem Jahr 2004 für hervorragende akademische Leistungen und gesellschaftliches Engagement an Master-Studierende und Promotions-Studierende der Universität Rostock vergeben.

Zweiter Platz beim Wissenschafts-Fotowettbewerb „MEINE FORSCHUNG!“

MERRY CHRISTMAS - Ohne Laser kein Weihnachtsbaum

Dr. rer. nat. Haldor Hartwig und M.Sc. Ekaterina Sergeeva (Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik) gewinnen am 22. November 2018 den 2. Platz beim Wissenschafts-Fotowettbewerb „MEINE FORSCHUNG!“ der Universität Rostock mit ihrem Foto „MERRY CHRISTMAS“

22. November 2018: Dr. rer. nat. Haldor Hartwig und M.Sc. Ekaterina Sergeeva  vom Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik gewinnen den 2. Platz beim Wissenschafts-Fotowettbewerb „MEINE FORSCHUNG!“ der Universität Rostock mit ihrem Foto „MERRY CHRISTMAS“. Die Preisvergabe erfolgte im Rahmen der Veranstaltung 6. Forschungscamp der Universität Rostock 2018 im Konrad-Zuse-Haus im Ergebnis eines zweistufigen Wettbewerbs. Eine Jury wählte aus allen Einreichungen fünf Bilder aus, die sich dann im Internet dem Publikumsvoting stellten.

Dr. Haldor Hartwig und Ekaterina Sergeeva beschreiben ihr Foto: „Ohne Laser kein Weihnachtsbaum. Gleich zwei Mal wurde hier ein Laser verwendet, bevor dieses Bild entstehen konnte. Zunächst wurde eine dünne, lichtempfindliche Polymerschicht auf einer Glasscheibe mit einem computergesteuerten Ultraviolett-Laser belichtet. In einem anschließenden Entwicklerbad treten dann die belichteten Stellen als erhabene Konturen hervor. Danach wurde das Licht eines roten Lasers mit Hilfe einer Glasfaser in die Polymerstruktur eingekoppelt und dieses Foto erstellt. Streuung an den Kanten bringt den Weihnachtsbaum wunderschön zum Leuchten. Das Verfahren zur Herstellung solcher und ähnlicher Polymerstrukturen wird als Laserdirektbelichtung bezeichnet. Damit lassen sich lichtleitende Strukturen im Mikrometerbereich fertigen. Wichtig wird dies in Zukunft für die schnelle Datenübertragung auf kurzen Strecken mittels optischer Signale, die elektrischen Signalen in vielen Belangen deutlich überlegen sind.“

Das Foto entstand im Rahmen der Forschungen zu elektrisch-optischen Leiterplatten am Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik am Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Dennis Hohlfeld. M.Sc. Ekaterina Sergeeva hat den Weichnachtsbaum im CAD-Programm gezeichnet, die CAD-Datei auf die Steuerung des Laserdirektbelichters übertragen und die Prozessierung der Polymerschicht (d.h. Belichtung mittels Laser und anschließender photochemischer Prozess wie bei analoger Fotografie) auf dem Glassubstrat durchgeführt. Dr. rer. nat. Haldor Hartwig hat die Laserdirektbelichtungsanlage bestehend aus computergesteuertem Präzisions-Koordinatentisch, Ultraviolettlaser und Belichtungsoptik konstruiert und aufgebaut, das fertig prozessierte Glassubstrat mit Laser auf dem optischen Tisch als Motiv zusammengestellt und die Fotos aufgenommen

Englischsprachiger Studiengang zieht junge Leute aus aller Welt nach Rostock

Der Studienort Rostock wird immer internationaler.

Der aus der Mongolei stammende Enkhtuvshin Janchivnyambuu ist voll des Lobes über die guten Möglichkeiten des Studiums an der Uni Rostock (Copyright: privat).
Der aus der Mongolei stammende Enkhtuvshin Janchivnyambuu ist voll des Lobes über die guten Möglichkeiten des Studiums an der Uni Rostock (Copyright: privat).

26. Juli 2018: Die Alma Mater der Hansestadt pflegt ihr Image als weltoffene Wissenschaftsinstitution. „Wir wollen die Internationalisierung voranbringen“, sagt Universitätsrektor Professor Wolfgang Schareck. Während vor einem guten Jahr etwa sechs Prozent der Studierenden aus dem Ausland kamen, sind es jetzt elf Prozent.
Einen regelrechten Boom gibt es auf den 2014 gegründeten englischsprachigen Studiengang Elektrotechnik (Electrical Engineering). „Für das Wintersemester liegen uns über 500 Bewerbungen von Studenten aus 16 Ländern vor“, konstatiert Professor Dirk Timmermann, Direktor des Instituts für Angewandte Mikroelektronik der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock. Etwa 100 Bewerber werden zugelassen. Allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda interessieren sich junge Leute aus dem Ausland für dieses Fach in Rostock. Der Studiengang startete 2014 mit nur zehn Studenten. Nahezu raketenartig potenzierten sich seitdem die Bewerberzahlen. So kommt es, dass dieser inzwischen der erfolgreichste internationale Studiengang an der Universität Rostock geworden ist. „Eine fundierte Ausbildung und die sehr gute individuelle Betreuung zahlen sich aus“, sagt Professor Timmermann.
Die Leiterin des Student Service Centers der Universität Rostock, Anja Klütsch, konstatiert: „Der Master-Studiengang Electrical Engineering kann für die Universität Rostock wirklich als großer Wurf bezeichnet werden. Er bringt Studierende unterschiedlichster Nationen zu uns an die Küste und bildet somit eine wichtige Säule der Internationalisierung unserer Alma Mater.“
Rektor Professor Schareck kündigt indes an, dass gemeinsam mit den Fakultäten überlegt werde, weitere englischsprachige Studiengänge aufzulegen, beispielsweise in der Informatik. Für die Physik konnte die Universität Rostock zwei namhafte Professoren gewinnen, die aus Griechenland bzw. Argentinien an die Universität Rostock gewechselt sind.
Enkhtuvshin Janchivnyambuu, der aus der Mongolei gekommen ist, beendet im August sein englischsprachiges Masterstudium an der Universität Rostock. Der aus Ulan Bator stammende junge Mann hat bereits vor seinem Bachelor-Studium in seiner Heimat als IT-Spezialist in drei Firmen gearbeitet. „Mit dem Abschluss aus der Mongolei ist es schwer, in Deutschland in einem Masterstudiengang Fuß zu fassen“. Die Universität Rostock sei die einzige gewesen, die seine Bewerbung entgegen genommen habe, sagt der 36-Jährige. Die Rostocker Universität setze auf individuelle Leistungs-Tests, da die fachlichen Voraussetzungen in den Ländern unterschiedlich seien, betont Professor Timmermann. Für den jungen Mongolen hat er die beste Beurteilung parat: hochmotiviert, interessiert und mit fachlichem Durchblick. Janchivnyambuu, der seine berufliche Zukunft in der deutschen Auto-Industrie sieht, ist indes des Lobes voll über die sehr gute Ausbildung und exzellente Betreuung an der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik. „Die Labore sind auf dem neuesten Stand, Materialien stehen jederzeit zur Verfügung und die Bibliothek ist super“, sagt der junge Mann. In Rostock sei das Verhältnis von Studenten und Dozenten freundlich. In der Mongolei dagegen gebe es eine strenge Hierarchie und eine Distanz. An der Universität Rostock werde durch das Vertrauensverhältnis die Eigeninitiative der Studenten gefördert. „Das ermuntert zum Forschen. Rostock gehört für mich weltweit zu den Spitzen-Unis“, sagt der Mongole. Sein Bruder, mit dem er sich regelmäßig austausche, studiere in den USA. Insofern könne er sich das Urteil erlauben. Text: Wolfgang Thiel
 

Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Dr. Frank Golatowski (l.) und M.Sc. Fabian Hölzke bei der Einstellung des Lokalisierungssystems. (Copyright: Universität Rostock/Julia Tetzke).
Dr. Frank Golatowski (l.) und M.Sc. Fabian Hölzke bei der Einstellung des Lokalisierungssystems. (Copyright: Universität Rostock/Julia Tetzke).

20. Juli 2018: Das Projekt „OPTIMUM“ greift die Thematik der intelligenten Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der Industrie mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie auf. „Der Blick des Kranfahrers auf den Joystick könnte überflüssig werden und das Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine wird noch sicherer.“, sagt Dr. Frank Golatowski. „Die gegenwärtige Steuerungstechnik hat sich zwar bewährt, aber die derzeitigen manuellen Abläufe lassen sich automatisieren und sicherer machen“, führt Dr. Golatowski weiter aus. Die zu entwickelnden Technologien sollen Kran- und Hebezeughersteller dazu befähigen, eine intelligente einheitliche Steuerungstechnik zu entwickeln. Bisher setzen die meisten Hersteller nämlich auf Eigenentwicklungen, die untereinander nicht kompatibel sind. Weiterhin sollen neue autonome Assistenzfunktionen eingeführt werden, die einerseits den Komfort für Fabrikangestellte verbessern und andererseits zu höherer Effizienz und Sicherheit führen. Damit werden die Chancen für neue innovative Produkte am Markt verbessert. Noch werden nämlich die so genannten „Laufkatzen“ der Kräne per Hand bedient
Das könnte bald Geschichte sein. Denn: „Die Wirtschaft steht an der Schwelle zur vierten industriellen Revolution“, betont Dr. Danielis. Das Internet, das aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken ist, werde schon bald auch Einzug in Fabrikhallen halten, sind Golatowski und Danielis unisono überzeugt. „Es wachsen reale und virtuelle Welt zu einem Internet der Dinge zusammen“. Bald folgt der Kran dem Fabrikangestellten automatisch. In diesen Prozess der Forschung sind die beiden 28-jährigen Doktoranden Hannes Raddatz und Fabian Hölzke eingebunden. Die jungen Wissenschaftler entwickeln beispielsweise Kombinationen unterschiedlicher Lokalisierungsmethoden für die exakte Positionsbestimmung. Raddatz und Hölzke sprechen von sogenannter Indoorlokalisierung, also GPS für Innenräume. Wie hat man sich das vorzustellen? „Es ist eine Puzzlearbeit“, sagt Hannes Raddatz, es müssen viele Teilkomponenten, die normalerweise nicht miteinander funktionieren, passend zusammengefügt werden. Die besondere Herausforderung besteht in Lokalisierungslösungen, die präzise und schnell genug zusammenarbeiten. Die Lokalisierungsdaten sollen in Echtzeit zur Verfügung stehen und dienen der Verbesserung der Sicherheit, beispielsweise zur Unfallvermeidung zwischen Maschinen und Personal, und der Realisierung neuer Funktionen für die Prozessoptimierung.
Erst kürzlich trafen sich alle Partner zu einem internationalen Meeting in Warnemünde. „Und ganz besonders die Südkoreaner haben sich nach geistigem Austausch am Flair von Warnemünde erfreut. Text: Wolfgang Thiel

Preis für die beste Lehre an der Fakultät

Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen der Elektrotechnik

12. Juli 2018: Prof. Ralf Salomon und M.Sc. Christoph Niemann vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik gewinnen jeweils den Preis für die beste Lehre 2018 in der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik. Prof. Ralf Salomon erhält den Preis für seine Lehrveranstaltung „Einführung in die praktische Informatik“; M.Sc. Christoph Niemann für die Lehrveranstaltung „Advanced VLSI Design“.
Die Ehrungen sind mit einem Preisgeld verbunden. Die Auszeichnung erfolgt nach Auswertung der Evaluation aller Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2017/2018 und des Sommersemesters 2018 durch die Studierenden und auf Votum der Fachschaft.
Auf Basis dieser Ergebnisse wird der Preis jedes Jahr auf dem IEF-Sommerfest vergeben.

Der Preis für Prof. Dr.-Ing. habil. Ralf Salomon wurde vom Prodekan Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick auf dem Sommerfest der Elektrotechnik stellvertretend an M.Sc. Theo Gabloffsky, Julia Richardt (Studentin und Fachschaftsrätin Elektrotechnik) und Dipl.-Ing. Thomas Wegner überreicht.

Julia Richardt übermittelte die Dankesworte von Herrn Prof. Dr. Ralf Salomon an seine jetzigen und ehemaligen Mitarbeitenden und Studierenden, die mit zum Erfolg seiner Lehre beigetragen haben: „Es ist natürlich eine sehr honorige Auszeichnung; dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Studenten und verspreche auch, dass ich in der Sache nicht nachlassen werde. Nochmals vielen Dank dafür! Aber eigentlich möchte ich diese Auszeichnung gar nicht für mich. Daher möchte ich sie den aktuellen sowie früheren Doktoranden, Thomas Wegner (unserem Systemadministrator), Theo Gabloffsky, Ralf Joost, Matthias Hinkfoth, Enrico Heinrich, Ralf Warmuth, Kevin Struwe sowie Julia Richardt und den Fachschaftsvertretern widmen, die alle ihren Anteil daran haben und mich insbesondere trotz der auftretenden Widerstände ermuntert haben, an diesem Weg festzuhalten! Also, herzlichen Dank an alle Studenten und herzlichen Glückwunsch an die Mit-Preisträger.“

Vom Transistor zum humanioden Roboter

Internationale MINT-Sommerschule 2018 im Schülerlabor in Warnemünde

Laboringenieur Niels Nikolaisen erklärt elektronische Schaltungen (Copyright: Universität Rostock/ITMZ).
Laboringenieur Niels Nikolaisen erklärt elektronische Schaltungen (Copyright: Universität Rostock/ITMZ).

6. Juli 2018: Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF) und das Rostock International House (RIH) der Universität Rostock veranstalten in der Zeit vom 9. bis 13. Juli 2018 wieder eine Sommerschule für technikbegeisterte Jugendliche ab der 10. Klasse. Erwartet werden Jugendliche aus Polen, Rumänien, Estland, Lettland, der Türkei und Deutschland.
Das Programm startet am 9. Juli 2018 im SPURT-Schülerlabor in Warnemünde mit einem Crashkurs „Elektronische Bauelemente und Grundschaltungen“. Danach dreht sich alles um den „Arduino“, einem Mikrocontroller für Einsteiger und Einsteigerinnen. Am Ende der Woche sind die Teilnehmer und Teilnehmerinnen fit für die Programmierung eines humanoiden NAO-Roboters. Der NAO ist der derzeit attraktivste programmierbare humanoide Roboter im Bereich Bildung und Ausbildung.
Die Sommerschule hat das Ziel, Studieninteressierten einen Einblick in die Inhalte der Studiengänge der Fakultät, als auch in das Campusgeschehen an der Universität Rostock zu geben. In der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF) finden Studierende beste Bedingungen vor, wie das aktuelle CHE-Hochschulranking 2018 bestätigt.

Mehr Informationen: Projektwebseite KickMeToScience

 

Videobericht über das Forschungsprojekt SWE-eT

SWE-eT - Wärmespeichernde Beschichtungen für effiziente, kompakte Leistungselektronik der nächsten Generation

SWE-eT-Projektleiter Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick
SWE-eT-Projektleiter Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick

3. Juli 2018: Ein Videobericht zum Forschungsprojekt „Wärmespeichernde Beschichtungen für effiziente, kompakte Leistungselektronik der nächsten Generation (SWE-eT)“ am Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik der IEF ist bei YouTube online. Erstellt wurde das Video von Tom Laase (Konzept, Regie und Schnitt) und Tobias Maibaum (Kamera) im Rahmen ihrer zweijährigen Berufsausbildung zum Cross-Media-Redakteur am medien colleg rostock des Instituts für neue Medien gGmbH Rostock. Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick – der das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt leitet – und Projektmitarbeiter M.Sc. Jacob Maxa geben im Video einen Einblick in das Projekt: Latente Wärmespeicher sind Materialien, die bei einem Phasenübergang, z.B. von fest nach flüssig, Wärmeenergie aufnehmen und später beim Rückübergang wieder abgeben.
Weitere Projektpartner im Projekt SWE-eT sind die Siemens AG (Berlin), die IMG Electronic & Power Systems GmbH (Nordhausen), die Peters Research für Elektroniklacke GmbH + Co KG (Kempen) und die Polytec PT GmbH (Waldbronn). Projektträger ist die VDI/VDE Innovation+Technik GmbH (Berlin).

Formel SPURT – SPURT-Woche 2018 endet mit Rekorden!

Neuer Teilnehmer- und Rundenrekord auf unserem 19. Roboterwettbewerb aufgestellt

SPURT_Rekordhalter 2018
Christian Schütz (GreenBirds) ist neuer Rekordhalter bei Formel SPURT.

28. Mai 2018: Auf dem MV-Tag am 19. und 20.5.2018 präsentierte das Team von KickMeToScience in der Pagode der Universität Rostock ihr erfolgreichstes Projekt: SPURT – Schülerprojekte um Roboter-Technik. Viele große und kleine Gäste des größten Festes des Landes Mecklenburg-Vorpommern informierten sich über die kleinen Eisstielroboter und die Arbeit des SPURT-Schullabores. LehrerInnen, Kinder und Jugendliche nahmen sich Anregungen und Informationsmaterialien für ihre schulische Arbeit oder das Hobby mit.
Der 19. bundesweite Roboterwettbewerb Formel SPURT startete am Freitag, dem 25. Mai 2018, um 13:00 Uhr im Technologiepark Warnemünde. Mit 68 angemeldeten Robotern und knapp 80 Teilnehmenden konnte bereits vor Rennbeginn ein neuer Rekord vermeldet werden. Während des Wettbewerbes wurde der 8 Jahre alte Rundenrekord von 4,57 Sekunden dreimal gebrochen – absoluter Favorit im Rennen war Christian Schütz vom Team GreenBirds aus Ludwigshafen. In einer sagenhaften Zeit von 3,5 Sekunden absolvierte sein Roboter firebird die 4,60 lange schwarz-weiße Linie.

Mehr Informationen: Projektwebseite KickMeToScience
Fotos: Fotoarchiv des ITMZ
Beitrag NDR-Magazin: Roboterrennen in Warnemünde

Forscher helfen Energiewende auf die Sprünge

Universität Rostock leitet Verbund-Projekt „Netz-Stabil“

Von links: Dr. Sidney Gierschner (wissenschaftliche Leitung des Projektes), die Doktorandinnen Magdalena Gierschner und Nastaran Fazli zeigen Demonstratoren für Mehrpunktumrichter im Schutzkleinspannungsbereich (Copyright: Universität Rostock/David Hammes).

22. Mai 2018: Mecklenburg-Vorpommern gilt deutschlandweit als das Bundesland der erneuerbaren Energien (EE). Aber wie kann durch Wind- und Solaranlagen eine dauerhaft stabile Energieversorgung auch über Mecklenburg-Vorpommern hinaus erreicht werden? Oder droht ohne konventionelle Kraftwerke ein Blackout? Fragestellungen wie diesen widmet sich das Forschungsverbundprojekt „Netz-Stabil“.
Ingenieure und Theologen der Universität Rostock, Juristen und Wirtschaftswissenschaftler der Universität Greifswald und Ingenieure der Fachhochschule Stralsund ringen im interdisziplinären Dialog um Lösungen. Die Wissenschaftler, unter der Leitung der Fakultät für Informatik und Elektrotechnik (IEF) der Universität Rostock, untersuchen die Stabilität der Netze mit Wind- und Bioenergie, mit Energiespeichern und wechselnden Lasten mit dem Ziel, das Zusammenspiel der Energieflüsse durch weitere Innovationen zu optimieren. „Wir machen zunächst viel Vorfeldforschung“, sagt Professor Hans-Günter Eckel vom Lehrstuhl für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe der IEF, der das Projekt koordiniert. „Es geht um eine Vielzahl von Maßnahmen, damit das elektrische Netz so stabil bleibt, wie wir es gewohnt sind“, nennt Professor Eckel die Herausforderung.
Zum Forschungsverbund „Netz-Stabil“ gehört auch die Theologie. Das ist für einen weitgehend technisch ausgerichteten Forschungsverbund eher unüblich, doch geht es im systematisch-theologischen Teilprojekt von „Netz-Stabil“ um eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Hier werden technikethische Fragestellungen formuliert und bearbeitet, die aus der technischen Forschung erwachsen. Das Besondere dieses Teilprojektes bestehe darin, so Professorin Gesche Linde vom Lehrstuhl für Systematische Theologie und Religionsphilosophie der Universität Rostock, dass im direkten Austausch mit Vertretern der anwendungsbezogenen Fächer gearbeitet werde. [mehr]

Excellent Poster Award ISSE 2018

Ausgezeichneter Postervortrag auf der 41. IEEE-Tagung International Spring Seminar on Electronics Technology

19. Mai 2018: Der durch Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick betreute Doktorand Dipl.-Ing. Dirk Seehase vom Institut für Gerätesysteme und Schaltungstechnik wird auf dem 41. International Spring Seminar on Electronics Technology ISSE 2018 (16.05. – 20.05.2018) in Zlatibor, Serbien, für das Paper „Endogenous Heating of Printed Circuit Boards by Means of Electromagnetic lnduction on Suitable Susceptors“, das er zusammen mit M.Sc. Christian Kohlen, M.Sc. Arne Neiser, Dr.-Ing. Andrej Novikov und Prof. Dr.-Ing. habil. Mathias Nowottnick eingereicht hat, mit dem Excellent Poster Award ausgezeichnet.
Die ISSE ist eine IEEE-Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler auf dem Gebiet der Elektronik-Technologie, die seit 1977 jährlich an wechselnden Orten in Europa stattfindet.

Formel SPURT – Aufruf zum 19. Roboterwettbewerb in Warnemünde

Am 25. Mai 2018 um 13:00 Uhr im Konferenzsaal des Technologieparks Warnemünde

SPURT-Gewinner der Kategorie Classic Senioren aus dem Jahr 2017: Bastian Spreer mit seinem SPURT-Mobil „Bastian’s SPURT“. Er gewann bereits im Jahr 2016 in der Kategorie Classic Junioren und bekam zudem den Preis des Bildungsministers für das innovativste Modell. Copyright: Universität Rostock/ITMZ

19. April 2018: Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik der Universität Rostock rufen alle Robotik-Interessierten auf, am 19. bundesweit ausgeschriebenen Roboterwettbewerb Formel SPURT teilzunehmen.

Das Wettrennen der kleinen Roboter wird am 25. Mai 2018 im Konferenzsaal des Technologieparks Warnemünde um 13:00 Uhr von Bildungsministerin Birgit Hesse eröffnet.
Angetreten werden kann mit selbstgebauten Robotern, aber auch mit LEGO, Fischertechnik oder anderer Robotertechnik. Die gemeldeten Roboter werden entsprechend ihrer Bauweise und des Alters der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in verschiedene Kategorien eingeteilt. Es gibt keine Altersbeschränkung und keine Teilnahmegebühr.
Die Rennbahn ist eine herzförmige, 10 cm breite schwarze Linie, an dessen rechter Kante das SPURT-Mobil gegen den Uhrzeigersinn entlangfahren muss. Einzige Bauvorschrift für die Roboter ist, dass das Spurtmobil eine autarke Einheit ist. Steuerung oder Energieversorgung von außen sind nicht gestattet. Der Rundenrekord liegt derzeit bei 4,57 Sekunden.

Für Schulen und andere Bildungseinrichtungen, die SPURT-Mobile bauen möchten, können Musterbausätze für ein klassisches Mobil mit Internet-Bauanleitung sowie die entsprechenden Tutorien zur Verfügung gestellt werden. Auf dem youtube-Kanal der Universität Rostock zeigt das Video „Das SPURT Projekt“, aus welchen Bestandteilen ein klassisches SPURT-Mobil – auch scherzhaft fahrender Eisstiel genannt – besteht und wie es zusammengebaut wird.

Weitere Formalitäten und Teilnahmebedingungen sind unter https://www.kickmetoscience.uni-rostock.de/formel-spurt/ zu finden.

Hochschulinformationstag 2018

Auf unserem Südstadt-Campus mit Professoren und Studieren sprechen, Labore besichtigen

21. April 2018: Auf dem Hochschulinformationstag HIT können Sie sich vor Ort über die Studienmöglichkeiten an der Universität Rostock und ihren Fakultäten sowie das Studentenleben in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock informieren. Der HIT findet auf dem Campus Ulmenstraße sowie vor Ort in den einzelnen Fakultäten statt. Die Fakultät für Informatik und Elektrotechnik  ist mit Angeboten auf dem Campus Ulmenstraße und an den Standorten der Fakultät auf dem Campus Südstadt vertreten. Das Programm unserer Fakultät finden Sie hier.

Mikro-CT-Bilder versprechen Hoffnung für Schwerhörige

Chochlea-Implantate ermöglichen vielen Gehörlosen wieder zu hören.

Kiran Sriperumbudur Copyright: Universität Rostock/Julia Tetzke

13. April 2018: Der 40-jährige gebürtige Inder, Kiran Sriperumbudur, Doktorand am Institut für Allgemeine Elektrotechnik der Universität Rostock, hat in einer Simulationsstudie herausgefunden, warum nicht jeder, der ein klassisches Cochlea-Implantat trägt, gleich gut die Umwelt wahrnimmt. Der junge Forscher, der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, kam mit Hilfe von Mikro-CT-Bildern diesem Phänomen auf die Spur. „Man muss das gesamte Gewebeumfeld im hochkomplizierten Sinnesorgan Ohr ins Visier nehmen“, sagt der Wissenschaftler.
Schwerhörigkeit ist für die Betroffenen und ihre Mitmenschen oftmals eine große Belastung. „Da wir immer älter werden, nimmt auch die Zahl der Menschen mit Altersschwerhörigkeit zu“, sagt der Rostocker Forscher. Er hat sich mit großem Wissensdurst in sein Thema vertieft und erkannt, dass er das gesamte Innenohrgewebe betrachten muss. Jetzt sei zu überlegen, wie das Innenohr-Implantat verbessert werden könne. Eine große Aufgabe für die Grundlagenforschung. Die Herausforderung liegt unter anderem in der Entwicklung neuer Elektrodensysteme und deren Verhalten in der menschlichen Cochlea.
Die aktuellen Ergebnisse des Rostocker Forschers sind als Leitartikel in der renommierten Fachzeitschrift IEEE Transactions on Biomedical Engineering veröffentlicht worden. Das ist eine hohe Auszeichnung für die Forschung des Doktoranden.

Bildungsministerin besucht den Forschungsverbund Netz-Stabil

Exzellenzforschungsprogramm in Mecklenburg-Vorpommer

23. März 2018: Bildungsministerin Hesse besucht den seit 2017 für vier Jahre durch das Exzellenzforschungsprogramm Mecklenburg-Vorpommern geförderte Forschungsverbund Netz-Stabil. Dabei werden die Auswirkungen der Energiewende auf das Stromnetz und geeignete Stabilisierungsmaßnahmen untersucht. Im Teilprojekt „Dezentrale Netzstabilisierung durch intelligente Verbraucher“ untersucht Felix Uster am Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik, wie durch intelligente dezentrale Verbraucher ein Stabilisierungseffekt erzielt werden kann.

Best Oral Presentation Award auf der IEEE-UPINLBS Konferenz

Auszeichnung auf der IEEE-Konferenz UPINLBS in China

23. März 2018:  Johann-Peter Wolff, Sebastian Stieber, Fabian Hölzke und Prof. Christian Haubelt vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik erhalten auf der IEEE-Konferenz Ubiquitous Positioning, Indoor Navigation and Location-Based Services (IEEE UPINLBS) in Wuhan, China, einen Best Oral Presentation Award für ihr Paper „Improving Pedestrian Dead Reckoning using Likely and Unlikely Paths“. 
Das Paper beschreibt eine Methode zur verbesserten Ortung von Personen in Gebäuden. Die grundlegende Methode - Pedestrian Dead Reckoning (kurz PDR) - basiert auf der Erkennung und Vermessung der einzelnen Schritte einer Zielperson. Da die Messungen immer mit einem geringen Fehler behaftet sind, degradiert die Genauigkeit der Lokalisierung mit der zurückgelegten Strecke. Die vorgestellte Methode kompensiert solche Fehler indem die gemessene Bewegung der Zielperson mit Kartendaten korrigiert wird. Diese Daten beinhalten Wände und Türen sowie wahrscheinliche Pfade, beispielsweise entlang eines Korridors. Das Paper beschreibt die Algorithmen, deren Anwendbarkeit in verschiedenen Szenarien und zeigt eine Genauigkeitsverbesserung von bis zu 60 % gegenüber keiner Korrektur mit Kartendaten.